Trapper, Scouts & Pioneers
aus der Kurpfalz
 
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Autor : Herbert Hartkopf
Ausführung : Kartonumschlag, 24 x 17 cm
Seiten : 96 Seiten, reich bebildert
Preis : Abgabepreis im Museum: € 9,90
 
Palatines - "Pfälzer" nannte man die Menschen, die seit Beginn des 18.Jahrhunderts zu Tausenden in Nordamerika einwanderten. Nicht ohne Grund, denn sie kamen vor allem aus der Kurpfalz und den mit ihr verwobenen Territorien, rechts und links des Rheins: dem Hochstift Speyer, dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, der Grafschaft Leiningen und zahlreichen kleineren Herrschaften.

Die Auswanderer kehrten ihrer Heimat den Rücken, weil sie dort keine Zukunft mehr sahen. Kriege, Wetterkatastrophen, Missernten, obrigkeitliche Willkür, religiöse Bedrückung - schieres Elend hatten sie ihrer Lebensgrundlage beraubt.

Um Not und Gewalt zu entkommen, brachen sie alle Brücken hinter sich ab, verkauften ihr wenig Hab und Gut und gingen das Wagnis ein, in den britischen Kolonien der "Neuen Welt" ihr Glück zu suchen.
Die Auswanderungswelle hielt auch im 19.Jahrhundert an.

Das Leben der Auswanderer, die, eingepfercht auf Segelschiffen, die gefahrvolle und entbehrungsreiche Reise und den anschließenden waghalsigen Treck in ihre neue Heimat überlebten, war ein einziges Abenteuer. Sie waren im wahrsten Sinne des Wortes: die Palatine Pioneers.

20 Lebensbilder, 20 Geschichten von Frauen und Männern, die so unterschiedlich sind wie der Charakter ihrer Protagonisten und die Verhältnisse in Nordamerika, unter denen sie lebten, litten und dennoch etwas Besonderes zustande brachten. Gemeinsam war ihnen, dass sie alle in der Kurpfalz ihre Wurzeln hatten.

Der Autor, gelernter Graphiker, Kunsthistoriker und Publizist, war lange Jahre Leiter des Edenkobener Museums für Weinbau und Stadt-
geschichte