Franz Weidenreich
Arzt – Politiker – Menschenforscher
ein pfälzischer Weltbürger
 
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Autor : Herbert Hartkopf
Ausführung : fester Einband - Verlag regionalkultur, ISBN 978-3
Seiten : 120
Preis : Abgabepreis im Museum: € 13,90
 
Weidenreich, 1873 in Edenkoben geboren und 1948 in New York verstorben,
war Professor in Straßburg, Heidelberg, Frankfurt, Chicago und Peking. Er wurde
durch die Erforschung des China-Menschen „homo pekinensis“ weltbekannt.
Roy Chapman Andrews, Direktor des Museum of Natural History in New York, schrieb 1946: „Kein Mensch auf der Welt ist besser qualifiziert als Dr. Weidenreich,
um über den Beginn des Menschwerdens zu schreiben.“ Der „China-Mensch“ galt als ältester Vorfahre des Menschen. Die von Weidenreich geborgenen Originalfossilien, deren Abgüsse sich in New Yorker befinden, sind auf ungeklärte Weise verschwunden – ihr Verlust ist eines der großen Rätsel der Archäologie.

Im Elsass 1918 als Deutscher Ausgewiesen, in Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner Widerlegung der „Rassenideologie“ verfolgt, in China zwischen die Fronten des Japanisch-Chinesischen-Krieges geraten, blieb der berühmte Sohn eines Kaufmanns – trotz des Schicksals seiner Familie im „Dritten Reich“ – zeitlebens seiner pfälzischen Heimat verbunden.